Falten

Falten

 

 
 

 

Die Kunst Figuren aus Papier oder Geldscheinen als Geschenk oder zur Dekoration zu falten ist recht alt. Den meisten wird sie sicher schon als Origami bekannt sein. Wer sich mit dem Origami beschäftigen will, wird sicher erst einmal mit den Grundformen anfangen. Hier braucht man für das Falten, ein quadratisches Stück Papier. Die erste Grundanleitung gilt für einen Drachen und ist sehr simpel. Man faltet das quadratische Papier zu einem Dreieck.

 

Danach klappt man diese Faltung wieder auseinander. Diese Faltlinie legt man dann vertikal vor sich hin und klappt, das linke und das rechte Dreieck noch mal zu dieser mittleren Faltlinie, dann ist ein kleiner Drache auch schon fertig. Aber es gibt auch noch eine andere kleine Form, die man aus so einem Papierquadrat falten kann. Dafür faltet man das Quadrat einmal der Länge nach und dann noch einmal quer. Damit hat man dann ein kleineres Quadrat. Das Faltet man dann wieder auseinander. Zu sehen ist dann eine horizontale und eine vertikale Faltlinie und „quasi“ vier neue Quadrate.

 

 

Hier faltet man dann die äußeren Ecken zur Mitte des Blattes, wo sich die horizontale und die vertikale Faltlinie begegnen. Diese Grundform wird auch Blinzform genannt. Auf diese Weise kann man die unterschiedlichsten Formen falten und Tiere und sonstige Figuren aus Papier „herstellen“. Wie bei den meisten anderen Bastelanleitungen auch, ist es eine Form für die man immer wieder üben muss.

 

Wenn man die Grundprinzipien des Origami verstanden hat, gibt es aber so viele verschiedene Möglichkeiten, dass man eigentlich nie damit aufhören kann neue Faltanleitungen zu sammeln. Erst wenn man sehr viel Erfahrung mit dem Falten aus Papier hat, kann man sich daran machen, eigene Figuren zu entwickeln und wenn man schon dabei ist, muss man auch immer damit rechnen, das es diese Figur schon gibt und man diese Faltung vorher bloß noch nicht kannte.

 

 

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